Bewerbungsfoto

Bewerbungsfoto: Größe, Format und Kleidung

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BewerbungGPT setzt dein Bewerbungsfoto direkt in die Lebenslauf-Vorlage und macht auf Wunsch aus einem Selfie ein professionell wirkendes Bewerbungsfoto, bei dem dein Gesicht unverändert bleibt.

Das Foto ist oft das Erste, was eine Personalerin in deinem Lebenslauf sieht, noch vor der ersten Station. Ob du überhaupt eins brauchst, wie groß es sein muss, wohin es gehört und was du anziehst, steht hier mit konkreten Maßen und ohne Mythen.

  • Pflicht oder freiwillig
  • Größen in Zentimetern und Pixeln
  • Kleidung nach Branche
  • Wohin das Foto gehört

Muss ein Bewerbungsfoto sein?

Nein. In Deutschland ist das Bewerbungsfoto freiwillig. Seit 2006 verbietet das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG), Bewerberinnen und Bewerber etwa wegen Geschlecht, Alter, Herkunft oder Religion zu benachteiligen, und ein Foto zeigt vieles davon. Stellenanzeigen verlangen deshalb heute selten ein Foto, und eine Bewerbung ohne Foto ist vollständig.

In der Praxis legen trotzdem viele eins bei, gerade in Berufen mit Kundenkontakt. Ein gutes Foto setzt einen freundlichen ersten Eindruck, ein schlechtes schadet mehr als keins. Unsere Faustregel: Wenn Foto, dann eins, das eigens für die Bewerbung entstanden ist.

Was ein Bewerbungsfoto beim Fotografen kostet: unsere Erhebung

Wir haben die Preislisten von 106 Fotostudios in 20 Städten ausgewertet, jeweils das günstigste Paket mit einer Digitaldatei für Bewerbungen (Stand September 2026).

Fotograf, Median59,00 €plus Anfahrt, in 87 % mit Termin, Datei oft erst nach Tagen
54 € gespart12-mal günstiger
KI-Bewerbungsfoto bei BewerbungGPT4,99 €aus dem Selfie, in zwei Minuten, ohne Termin, eines im Einmalpaket enthalten
71 €Mittelwert der Studios106 Studios, günstigstes Paket mit Datei
17 € bis 249 €Spanne der Studios55 % kosten 50 € oder mehr
87 %brauchen einen Terminvon den Studios mit Angabe dazu
12,99 €Fünf KI-Fotos bei BewerbungGPTweniger als das günstigste Studio der Erhebung (16,90 €)

Kennzahlen je Stadt, Preisstufen und Methode:Zur Preiserhebung Bewerbungsfoto 2026

Größe und Format

Das Foto steht im Hochformat, im Seitenverhältnis etwa 3:4 oder 4:5. Zu sehen sind Kopf und Schultern, oben bleibt etwas Luft. Speichere es als JPG im Farbraum sRGB, dann sieht es auf jedem Bildschirm gleich aus.

WoÜbliche GrößeDigital
Lebenslauf, kompakt3,5 × 4,5 cmmindestens 600 × 800 Pixel
Lebenslauf, Standard4 × 5 bis 4,5 × 6 cmmindestens 600 × 800 Pixel
Deckblatt6 × 8 cm und größergern 1000 Pixel hoch oder mehr
Abzug zum Aufkleben4,5 × 6 cmnur noch bei Bewerbungen auf Papier
Vier Bewerbungsfoto-Formate maßstabsgetreu nebeneinander: 3,5 mal 4,5, 4 mal 5, 4,5 mal 6 und 6 mal 8 Zentimeter
Die üblichen Formate im Größenvergleich, vom kompakten Lebenslauf-Foto bis zum Deckblatt.

Wohin das Foto gehört

Lebenslaufoben rechts neben deinen Kontaktdaten, das ist in Deutschland der übliche Platz.

Deckblattgroß und mittig. Dann bleibt der Lebenslauf ohne Foto, zweimal dasselbe Bild wirkt doppelt.

Nicht ins AnschreibenDas Anschreiben bleibt ein Brief, das Foto gehört zum Lebenslauf.

Nicht als eigene DateiIn der E-Mail-Bewerbung steckt das Foto im PDF, nicht als zusätzlicher Anhang.

Kleidung nach Branche

Zieh an, was du auch zum Vorstellungsgespräch tragen würdest, nur eine Spur ruhiger. Einfarbig schlägt gemustert: Feine Streifen und kleine Karos flimmern auf dem Bildschirm.

BranchePasstLieber nicht
Bank, Versicherung, Kanzlei, BehördeAnzug oder Blazer, Hemd oder Bluse, gedeckte FarbenFreizeitshirt, grelle Farben
Büro, Verwaltung, VertriebHemd oder Bluse, gern mit Sakko oder StrickjackeKapuzenpulli, großes Logo
Handwerk, Technik, PflegeHemd, Polo oder schlichter PulloverArbeitskleidung mit Gebrauchsspuren
IT, Start-up, Kreativberufeschlichter Pullover oder Hemd ohne Krawatteein Anzug, der nach Verkleidung aussieht

Was ein gutes Bewerbungsfoto ausmacht

AktuellEs zeigt dich, wie du beim Gespräch aussiehst, als Faustregel nicht älter als etwa zwei Jahre.

Blick in die Kamerafreundlich und wach. Ein leichtes Lächeln wirkt offen, muss aber nicht sein.

Ruhiger HintergrundGrau, Weiß, helles Blau oder ein unscharfes Büro.

Scharf und gut belichtetkeine Schatten unter den Augen, kein Glanz auf der Stirn.

Eigens gemachtkein Ausschnitt aus einem Urlaubs- oder Partyfoto.

EchtRetusche höchstens bei Kleinigkeiten, das Gesicht bleibt deins.

Ohne Termin zum guten Foto

Ein Fotostudio ist nicht der einzige Weg. Mit dem Handy, einem Fenster und einer hellen Wand bekommst du ein ordentliches Bewerbungsfoto, wenn du ein paar Regeln beachtest. Noch schneller geht es mit dem KI-Foto aus dem Selfie: Kleidung und Hintergrund werden neu gesetzt, dein Gesicht bleibt unverändert.

Dein Foto im Lebenslauf von BewerbungGPT

Im Lebenslauf-Editor lädst du dein Foto hoch, und die Vorlage setzt es an den passenden Platz: die klassischen Vorlagen oben rechts, andere rund oder eckig in die Seitenspalte. Hast du im Foto-Studio ein Bewerbungsfoto erstellt, speicherst du es mit einem Klick als Profilfoto, und jeder neue Lebenslauf übernimmt es. Auf dem Deckblatt der Bewerbungsmappe erscheint es groß.

Häufige Fragen

Ist ein Bewerbungsfoto Pflicht?

Nein. In Deutschland ist es freiwillig, das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz schützt vor Benachteiligung wegen Merkmalen, die ein Foto zeigt. Eine Bewerbung ohne Foto ist vollständig.

Wie groß ist ein Bewerbungsfoto?

Im Lebenslauf meist 4 × 5 bis 4,5 × 6 Zentimeter im Hochformat, auf dem Deckblatt 6 × 8 Zentimeter und größer. Digital sollte es mindestens 600 × 800 Pixel haben.

Wo gehört das Foto hin?

In den Lebenslauf oben rechts oder groß auf das Deckblatt, aber nicht an beide Stellen und nicht ins Anschreiben.

Wie alt darf das Foto sein?

Es sollte dich so zeigen, wie du beim Gespräch aussiehst. Als Faustregel gilt: nicht älter als etwa zwei Jahre, nach neuer Frisur oder Brille lieber ein neues.

Lächeln oder ernst schauen?

Freundlich und wach. Ein leichtes Lächeln wirkt offen, ein breites Grinsen oder ein strenger Blick eher nicht. Wichtig ist, dass es natürlich aussieht.

Farbe oder schwarz-weiß?

Farbe ist heute der Normalfall. Schwarz-weiß kann edel wirken, passt aber eher zu Kreativberufen.