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Angefangen hat es an einem Küchentisch

BewerbungGPT macht aus deinem Lebenslauf und einer Stellenanzeige ein fertiges Anschreiben. Dazu gehören ein Lebenslauf-Editor, ein Check für deine Unterlagen und ein Bewerbungsfoto. Entstanden ist das nicht am Reißbrett, sondern an einem Abend, der ein bisschen aus dem Ruder lief.

Ich heiße Maciej Giedzinski. BewerbungGPT ist mein Projekt: Ich habe es gebaut, und ich kümmere mich jeden Tag darum, dass es besser wird.

Gründer von BewerbungGPT

Mein Bruder wollte umsatteln

Raus aus dem, was er gelernt hatte, rein in etwas, das ihn wirklich interessiert. Ein Quereinstieg also. Und wer das schon einmal versucht hat, weiß: Das Schwierige daran ist nicht der Mut. Es ist der Papierkram davor.

Wir haben uns an seinen Küchentisch gesetzt, und ich dachte, das ist ein Abend. Es wurden Wochen.

Der Lebenslauf entstand in einem Programm, weil er dort ordentlich aussah. Das Anschreiben in einem anderen, weil man dort vernünftig schreiben kann. Fürs Deckblatt brauchten wir wieder ein anderes, fürs Foto noch eines, und am Ende eines, das aus allem eine saubere PDF machte. Etliche Programme für Unterlagen, die jemand in zehn Minuten liest.

Dann kam die zweite Stelle. Und die dritte. Jedes Mal dasselbe Spiel: Absätze umstellen, weil die Anzeige andere Schwerpunkte setzt. Sätze neu drehen, damit es nicht klingt wie beim letzten Mal. Und jedes Mal dieser eine Moment, in dem ein Absatz zwei Zeilen länger wird, das Layout auseinanderfällt und du die nächste halbe Stunde Kästchen schiebst, obwohl du eigentlich an deinem Text arbeiten wolltest.

Wir schrieben immer wieder denselben Menschen auf, nur in anderer Reihenfolge.

Genau diese Arbeit, das Schreiben und das Zuschneiden auf jede neue Stelle, kann dir jemand abnehmen. Man muss es nur bauen.

Er hat die Stelle bekommen. Und alles, was wir uns auf dem Weg dahin zusammengesucht haben, welche Sätze wirken und welche nur nach Bewerbung klingen, steckt heute in diesem Werkzeug.

Also habe ich angefangen zu bauen

Zuerst war es nur etwas für ihn. Inzwischen funktioniert es für alle anderen genauso.

Du gibst zwei Dinge hinein: wer du bist, und worauf du dich bewirbst. Heraus kommt ein fertiges Anschreiben, das deine Stationen nutzt und sich auf genau diese Anzeige bezieht. Gefällt dir eine Stelle nicht, markierst du sie und sagst, was anders soll. Kein Neuanfang, kein Hin und Her zwischen offenen Programmen, und am Ende ein Dokument, das aussieht wie aus einem Guss.

Dabei bleibt es bei dem, was du erzählt hast. Keine erfundenen Stationen, keine Zahlen, die du nicht belegen kannst, keine Platzhalter, die dir am Ende peinlich werden. Was in deinem Brief steht, kannst du im Gespräch auch vertreten. Das ist uns wichtiger als jeder schöne Satz.

Und wenn dir noch ein Foto fehlt: Du machst ein Selfie, wir machen ein Bewerbungsfoto daraus. Blazer statt Kapuzenpulli, ruhiger Hintergrund statt Küchenwand, gutes Licht statt Deckenlampe. Dein Gesicht bleibt dabei genau deins, mit Brille, mit Bart, mit Sommersprossen. Du sollst darauf aussehen wie du an einem richtig guten Tag.

Wohin das noch geht

Ehrlich gesagt ist das Schreiben inzwischen der leichtere Teil. Die eigentliche Arbeit liegt davor und danach: überhaupt Stellen finden, die zu dir passen. Den Überblick behalten, wo du dich schon beworben hast. Daran denken, wann du eigentlich nachfragen wolltest.

Genau dahin geht die Reise.

In einer Bewerbung steht dein halbes Leben

Entsprechend gehen wir damit um. Anwendung und Datenbank laufen in Frankfurt, deine Inhalte werden nicht zum Training von KI-Modellen verwendet, und dein Selfie wird für die eine Erstellung durchgereicht und danach nicht gespeichert.

Willst du wieder weg, brauchst du dafür keine Mail an einen Support und keine Frist. In deinem Profil liegt ein Knopf, der dein Konto und alles darin löscht. Was im Einzelnen wohin geht, steht in der Datenschutzerklärung.

Was es nicht kann

Ein paar Dinge sage ich dir lieber jetzt als hinterher. Das Werkzeug kennt nur, was du ihm erzählst. Es kann sich irren, also lies deinen Brief einmal selbst, bevor du ihn abschickst. Eine Zusage kann dir niemand garantieren, ich auch nicht. Und es ersetzt weder eine Rechtsberatung noch ein gutes Gespräch mit jemandem, der deine Branche kennt.

Was es kann, ist dir die Stunden zurückgeben, die mein Bruder und ich damals mit Kästchenschieben verbracht haben.

Am besten machst du dir selbst ein Bild

Das erste Anschreiben geht ohne Konto und dauert keine Minute.

Anschreiben schreiben lassen